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Hinter den Kulissen

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BIM-Projekte in der GTU Unternehmensgruppe

Digitalisierung

BIM-gestützte Planung eines modularen Interimsbahnsteig in Leipzig-Sellerhausen


Im Auftrag der DB InfraGO planen wir die Errichtung des Interimsbahnsteigs Leipzig-Sellerhausen entlang der Strecke 6363 Leipzig Hbf-Oschatz-Dresden-Neustadt. Wir sind zuständig für die Gewerke Verkehrsanlagen, Leit- und Sicherungstechnik (LST), Telekommunikation, Elektrische Energieanlagen (EEA) und Geotechnik.
Der Bahnsteig entsteht in modularer Bauweise, eine Lösung, die besonders effizient, flexibel und ressourcenschonend ist.

Sie ermöglicht eine schnelle Montage, minimale Eingriffe in die bestehende Infrastruktur sowie eine einfache Anpassung oder Wiederverwendung der Bauelemente.

Das Projekt wird vollständig nach der BIM-Methodik umgesetzt. Durch die digitale Planung können Schnittstellen optimal koordiniert und die Qualität der Entwürfe deutlich gesteigert werden.

Aktuell befinden wir uns in der Entwurfsplanung.

Wir freuen uns auf den weiteren Projektverlauf und den Austausch zu modularen und BIM-gestützten Lösungen im Bahnbau.
Vom 01.12.2025




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Wissen schafft Fortschritt

Planung

Der Schlüssel ist dabei die Verbindung von Theorie und Praxis


Die GTU Unternehmensgruppe blickt mit großer Wertschätzung auf die Entwicklung vieler unserer Mitarbeitenden, die sich entschieden haben, berufsbegleitend an Ihrer Universität zu studieren, im Masterstudiengang Baurecht & Baumanagement sowie im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre.
Beide Programme spiegeln genau das wieder, was in der Praxis unserer Branche immer wichtiger wird: die Verbindung von technischem Know-how mit rechtlichem und betriebswirtschaftlichem Verständnis.

Das Studium an der Leuphana Universität Lüneburg ermöglicht es unseren Ingenieurinnen und Ingenieuren ihr Fachwissen zu erweitern und Verantwortung in zunehmend komplexen Bauprojekten zu übernehmen und das, ohne den beruflichen Alltag zu unterbrechen.

Ein besonderes Augenmerk verdient dabei Ralf Schottke, der mit großem Engagement den Masterstudiengang Baurecht & Baumanagement ins Leben gerufen hat.

Durch seine Initiative wurde ein Studienangebot geschaffen, welches durch die enge Verknüpfung von Bautechnik, Baurecht und Management entstand ein Studienangebot, das den Anforderungen moderner Baupraxis in besonderer Weise gerecht wird und eine Lücke zwischen klassischer Ingenieurausbildung und unternehmerischer Realität schließt.

Auch der berufsbegleitende Studiengang Betriebswirtschaftslehre eröffnet unseren Mitarbeitenden neue Perspektiven, wirtschaftliches Denken und unternehmerisches Handeln gewinnen in allen technischen Berufsfeldern zunehmend an Bedeutung.

Wir freuen uns, dass unsere Mitarbeitenden durch diese Programme ihr Wissen vertiefen, neue Perspektiven gewinnen und so die Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis weiter stärken konnten.

Denn eines steht fest: Zukunftsfähiges Bauen braucht interdisziplinäres Denken und Menschen, die bereit sind, sich stetig weiterzuentwickeln.
Vom 19.11.2025




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Vom Bauvorhaben zum Ryder-Cup-Areal

Überwachung

Wir sind mittendrin


Seit 2022 unterstützen wir die Manzke KSR GmbH aus Volkstorf als Fachgutachter und Fachbauüberwachung für abfall- und bodenschutzrechtliche Themen bei der Andienung von Bodenmaterial bei der Umgestaltung des Green Eagle Golf Courses in Winsen/Luhe.
Ziel ist die Herstellung des neuen, ganzjährig bespielbaren 18-Loch Stadium West Course, der zum Austragungsort des Ryder Cup 2035 werden soll.
 
Es entsteht ein strategisch anspruchsvoller Course, wo es je Bahn 5 Abschläge geben wird und Wasser eine große Rolle spielt.

Unter anderen entstehen gewaltige Naturtribünen und riesige Heideflächen, die den einzigartigen Charakter des Golfplatzes prägen werden.
 
Im Rahmen der Andienung von Böden aus Bauvorhaben zur Herstellung der riesigen Naturtribünen überwachen wir abfall- und bodenschutzrechtlichen Auflagen der Baugenehmigungen.

Konkret bewerten wir chemische Analysen, geben Chargen zur Anlieferung frei und überwachen in regelmäßigen Abständen die Anlieferung vor Ort.
 
Ein spannendes Projekt, das über Jahre hinweg langsam, aber sicher Form annimmt und Golfer-Herzen zum Träumen bringt.
 
Vom 05.11.2025




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Projektsteuerung in Tannheim

Steuerung

Als Projektsteuerer haben wir das Projekt der DB InfraGO in Tannheim auf der Strecke 4570 Leutkirch - Memmingen erfolgreich begleitet


Vom 09.05. bis 13.05.2025 fanden am Bahnübergang Leutkircher Straße umfangreiche Gleisbauarbeiten statt. Ziel war die Erneuerung beschädigter Schwellen sowie begleitende Stopfarbeiten, um die Betriebssicherheit langfristig zu gewährleisten.
Um die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten und Beeinträchtigungen für Anwohner und den Bahnverkehr gering zu halten, wurde das Bauprogramm sehr kompakt geplant:
  • nächtliche Arbeiten in den Betriebsruhezeiten
  • Einsätze auch am Sonntag
  • trotz zusätzlicher Belastungen für die Umgebung konnte die Maßnahme so innerhalb weniger Tage umgesetzt werden
Projektbeteiligte:
Bauausführende Firma: DB Bahnbau Gruppe GmbH
Projektsteuerung: GTU Mobility GmbH & Co. KG

Diese Maßnahme zeigt einmal mehr, wie wichtig präzise Planung, enge Abstimmung mit allen Gewerken und eine engagierte Umsetzung vor Ort sind. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten die Arbeiten sicher, effizient und im vorgesehenen Zeitrahmen abgeschlossen werden.

Ein großes Dankeschön an alle Kolleginnen und Kollegen, die durch ihr Engagement und ihre Professionalität den Erfolg dieses Projekts möglich gemacht haben!
Vom 07.10.2025




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BIM in der GTU Unternehmensgruppe

Digitalisierung

Wir treiben die Digitalisierung in der Geotechnik voran


Bei der GTU Unternehmensgruppe treiben wir die Digitalisierung auch in der Geotechnik voran. BIM (Building Information Modeling) wird längst nicht mehr nur im Hochbau eingesetzt – auch bei der GTU eröffnen sich in der Geotechnik durch die Erstellung digitaler Baugrundmodelle völlig neue Möglichkeiten.
Mit digitalen 3D-Baugrundmodellen können wir:
  • komplexe Schichtaufbauten und Baugrundparameter realitätsnah abbilden
  • Schnittstellen zwischen Planung, Ausführung und Monitoring verbessern
  • Risiken frühzeitig erkennen und Kosten im Bauprozess senken
  • die Kommunikation zwischen allen Beteiligten deutlich erleichtern

Die Digitalisierung erfordert dabei den vielseitigen Einsatz spezialisierter Software:

 QGIS ermöglicht die strukturierte Verarbeitung und Darstellung georeferenzierter Daten – eine unverzichtbare Grundlage für jede geotechnische Planung.

 Leapfrog und KorFin unterstützen uns bei der effizienten Modellierung komplexer Baugrundverhältnisse und schaffen transparente, dreidimensionale Visualisierungen des Untergrunds.

 PLAXIS liefert durch leistungsstarke FEM-Berechnungen verlässliche Analysen für Verformungen, Standsicherheit und Bauabläufe.


Wir gestalten die digitale Zukunft der Geotechnik aktiv mit – und suchen Menschen, die diese Entwicklung gemeinsam mit uns vorantreiben möchten. Werde Teil unseres Teams und hilf uns, innovative Lösungen zu entwickeln!
 
Vom 25.09.2025




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Bremerhaven setzt auf grüne Energie

Planung

Das Projekt „Wasserstoff - Grünes Gas für Bremerhaven“ - der Weg in eine nachhaltige Zukunft


In der Seestadt Bremerhaven entsteht ein wegweisendes Projekt, das die Hafenstadt zu einem Vorreiter in Sachen grüner Energie machen soll. Das Vorhaben „Wasserstoff - Grünes Gas für Bremerhaven“ legt den Grundstein für eine zukunftsweisende Wasserstoffwirtschaft und verspricht, die Region wirtschaftlich und ökologisch zu stärken.
Umfangreiche Investitionen und Forschung
Mit einer Förderung von rund 20 Millionen Euro durch das Land Bremen und die Europäische Union wird eine komplette Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff aufgebaut. Die Projektpartner Hochschule Bremerhaven, Fraunhofer IWES und ttz Bremerhaven arbeiten gemeinsam daran, das Potenzial von grünem Wasserstoff in verschiedenen Anwendungsbereichen zu erforschen und zu demonstrieren.

Innovative Testlabore und Anwendungen
Ein Highlight des Projekts ist das Microgrid-Testlabor an der Hochschule Bremerhaven. In einem speziell ausgestatteten Container werden die Möglichkeiten autarker Netze untersucht. Ziel ist es, CO2-neutrale Versorgungslösungen für verschiedene Szenarien zu entwickeln, von großen Gewerbegebieten bis hin zu kleineren Anwendungen wie der Stromerzeugung auf Schiffen oder der netzunabhängigen Baustellenversorgung.

Hydrogen Lab Bremerhaven
Ein weiterer Meilenstein ist das Hydrogen Lab Bremerhaven (HLB), das mit 16 Millionen Euro gefördert wurde. Hier wird die Verbindung von Windenergieanlagen mit der elektrolytischen Wasserstofferzeugung erforscht. Das Labor setzt weltweit Maßstäbe und ermöglicht Tests von wasserstofferzeugenden und -verbrauchenden Anlagen.

Ausblick und Potenzial
Das Projekt verspricht nicht nur ökologische Vorteile, sondern auch wirtschaftliche Impulse für die Region. Es werden neue Arbeitsplätze erwartet und Bremerhaven könnte sich als Kompetenzzentrum für grüne Energietechnologien etablieren.
Die erfolgreiche Umsetzung des „Grünes Gas für Bremerhaven“-Projekts hat bereits zu Folgeprojekten in Bereichen wie dezentrale Netze, alternative Kraftstoffe, Mobilität und Logistik geführt. Dies unterstreicht das langfristige Potenzial und die Bedeutung der Wasserstofftechnologie für die Zukunft Bremerhavens.
Mit diesen Initiativen positioniert sich Bremerhaven an der Spitze der Energiewende und setzt ein deutliches Zeichen für eine nachhaltige und innovative Hafenwirtschaft.
Vom 22.09.2025




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Die Großprojekte der Niederlassung Paderborn

Planung

Ausführungsplanung für den Ausbau der S13 im PFA 4 (46210087 S13 Bonn-Beuel)


Die Niederlassung OWL, Standort Paderborn, ist derzeit intensiv mit der Ausführungsplanung für den 3- bis 4-gleisigen Ausbau der Strecke S13 zwischen Troisdorf und Bonn-Oberkassel befasst. Im Rahmen dieses Infrastrukturprojekts bearbeiten wir den Planfeststellungsabschnitt 4 (PFA 4), der den Bereich des Bahnhofs Bonn-Beuel umfasst.
Unsere Planungsleistungen erstrecken sich über mehrere Bauphasen und beinhalten den Oberbau, den Gleistiefbau, den allgemeinen Tiefbau sowie die Entwässerung. Im Bereich des Oberbaus erfolgt die detaillierte Planung der Gleisanlagen unter Berücksichtigung der betrieblichen und technischen Anforderungen. Der Gleistiefbau umfasst die Anpassung des Unterbaus und der Tragschichten, um eine langfristige Stabilität und Belastbarkeit sicherzustellen. Ergänzend dazu beinhaltet das Projekt umfangreiche Tiefbauarbeiten zur Integration neuer Infrastrukturelemente sowie eine präzise Entwässerungsplanung, um eine sichere Ableitung von Niederschlags- und Oberflächenwasser zu gewährleisten. Die Bearbeitung dieses Abschnitts erfolgt federführend durch Alexander Meyer, der als verantwortlicher Projektingenieur die Koordination und technische Umsetzung leitet. Unterstützt wird er von Marie Schacht, die als technische Mitarbeiterin maßgeblich an der detaillierten Planung beteiligt ist. Die erfolgreiche Umsetzung erfordert eine enge Abstimmung mit den beteiligten Fachdisziplinen, den Auftraggebern und den zuständigen Genehmigungsbehörden.

Mit dieser Planung leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung der Schieneninfrastruktur im Bereich Bonn-Beuel. Die Erweiterung der Strecke S13 wird langfristig zu einer verbesserten Schienenanbindung und einer höheren Kapazität im regionalen Bahnverkehr beitragen. Über den weiteren Fortschritt der Planungen werden wir regelmäßig informieren.

1-Phasen-Planung für das ESTW Euskirchen (46230141 KTB Euskirchen)
Ein weiteres bedeutendes Infrastrukturprojekt, an dem die Niederlassung OWL, Standort Paderborn, aktuell arbeitet, ist die 1-Phasen-Planung (Leistungsphasen 1 bis 5 gemäß HOAI) für das Elektronische Stellwerk (ESTW) Euskirchen. Ziel des Projekts ist die Modernisierung und Digitalisierung der Stellwerkstechnik zur Optimierung des Bahnbetriebs und der Betriebssteuerung.
Die Planung umfasst die Verkehrsstationen Euskirchen, Satzvey, Mechernich, Scheven und Kall. Im Rahmen dieser Maßnahme werden unter anderem über 24 Kilometer Kabeltiefbau geplant, die für die zukünftige Steuerung und Sicherung des Bahnbetriebs erforderlich sind. Aufgrund der hohen Komplexität des Vorhabens und der Vielzahl an beteiligten Akteuren ist eine enge Abstimmung mit den relevanten Fachbereichen erforderlich.
Ein besonderer Aspekt des Projekts ist seine Lage in einem Gebiet, das von der Hochwasserkatastrophe im Jahr 2021 betroffen war. Die Planung berücksichtigt daher gezielt Maßnahmen zur Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Wetterereignissen und zur Sicherstellung eines zuverlässigen Bahnbetriebs auch unter herausfordernden Umweltbedingungen.
Die Bearbeitung dieses Projekts erfolgt unter der Leitung von Johanna Driller, die als Projektingenieurin die Gesamtkoordination übernimmt. Alexander Meyer ist ebenfalls als Projektingenieur beteiligt. Unterstützt wird das Team von Simon Niggemeyer und Marie Schacht, die als technische Mitarbeiter wesentliche Aufgaben innerhalb der Planung übernehmen.
Mit dieser Maßnahme leistet unsere Niederlassung OWL einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung der Schieneninfrastruktur und zur weiteren Digitalisierung des Bahnbetriebs. Über den Projektfortschritt werden wir kontinuierlich berichten.
Vom 22.09.2025




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Ausbau der Güterzugstrecke 5955

Planung

Entlastung für den Personenverkehr und Förderung des Gütertransports


Die Güterzugstrecke 5955 zwischen dem neuen Abzweig Kleinreuth im Nürnberger Süden und dem ebenfalls neuen Knoten Eltersdorf im Norden von Fürth und Nürnberg stellt einen bedeutenden Schritt in der Optimierung des Schienenverkehrs dar. Mit diesem Projekt wird eine neue Verbindung geschaffen, die den Güterverkehr von den stark frequentierten Personenverkehrsstrecken zwischen Fürth und Nürnberg trennt. Dies bringt nicht nur eine Entlastung für den Personenverkehr, sondern auch eine Verbesserung der Effizienz im Gütertransport.
Hintergrund des Projekts
Derzeit erfolgt die Kreuzung der Personen- und Güterzugtrassen niveaugleich, was aufgrund des Taktfahrplans der Personenzüge und des gestiegenen Verkehrsaufkommens zunehmend problematisch ist. Die hohe Frequenz der Züge und die begrenzten Kapazitäten machen niveaufreie Kreuzungen notwendig, um den Verkehr reibungslos zu gestalten. Mit dem Ausbau der Personenverkehrsverbindungen wird diese Herausforderung noch dringlicher.

Ziele und Vorteile des Ausbaus
Das Projekt verfolgt mehrere zentrale Ziele:
Entlastung des Personenverkehrs: Durch die Trennung von Güter- und Personenverkehr werden Engpässe reduziert, was eine zuverlässigere Taktung und höhere Pünktlichkeit im Personenverkehr ermöglicht.
Förderung des Gütertransports: Der Ausbau schafft zusätzliche Kapazitäten für den Güterverkehr, was angesichts des steigenden Bedarfs an Schienengütertransporten auf Bundesebene dringend erforderlich ist.
Integration in das Stadtbild: Die neue Streckenführung berücksichtigt die städtebaulichen Gegebenheiten von Nürnberg und Fürth, um negative Auswirkungen auf die Umgebung zu minimieren.

Herausforderungen und Aufgaben
Die Umsetzung dieses Projekts erfordert eine enge Koordination zwischen Planung, Bauausführung sowie der Steuerung von Schnittstellenplanungen. Zu den wesentlichen Aufgaben gehören:
Schaffung niveaufreier Kreuzungen: Dies ist entscheidend, um den Verkehrsfluss nachhaltig zu verbessern.
Erweiterung der Streckenkapazitäten: Zusätzliche Gleise und Infrastruktur müssen gebaut werden, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.
Integration in das bestehende Netz: Die Verbindung zum neuen Abzweig Kleinreuth und zum Knoten Eltersdorf muss nahtlos erfolgen.

Bedeutung für die Region
Die neue Güterzugstrecke hat nicht nur lokale Vorteile für die Regionen Nürnberg und Fürth, sondern auch überregionale Bedeutung. Sie trägt dazu bei, den Schienengüterverkehr effizienter zu gestalten und die Straße zu entlasten. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen Verkehrspolitik, die sowohl ökonomische als auch ökologische Aspekte berücksichtigt.

Fazit
Der Ausbau der Güterzugstrecke 5955 ist ein zukunftsweisendes Infrastrukturprojekt mit zahlreichen Vorteilen für den Personen- und Güterverkehr. Es zeigt, wie wichtig es ist, Verkehrswege gezielt zu entlasten und gleichzeitig Kapazitäten für wachsende Anforderungen zu schaffen. Mit diesem Vorhaben wird nicht nur die Region Nürnberg-Fürth gestärkt, sondern auch ein Beitrag zur bundesweiten Optimierung des Schienenverkehrs geleistet.
Vom 22.09.2025




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Nachhaltigkeit und Smart Engineering

Planung

Die Ingenieurbranche 2025 im Wandel


Im Jahr 2025 steht die Ingenieursbranche vor einer tiefgreifenden Transformation, die von zwei zentralen Trends geprägt wird: Nachhaltigkeitsstrategien und die Integration intelligenter Systeme. Diese Entwicklungen sind nicht nur eine Reaktion auf regulatorische Anforderungen und gesellschaftlichen Druck, sondern auch ein Schlüssel zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit.
Nachhaltigkeit als Leitprinzip
Die Industrie trägt weltweit etwa 20 % zu den CO2-Emissionen bei und verbraucht ein Drittel des globalen Stroms. Angesichts dieser Zahlen ist die Dekarbonisierung der Branche eine dringende Aufgabe. Unternehmen setzen zunehmend auf Technologien wie grüne Wasserstoffproduktion, Carbon Capture and Storage (CCS) sowie die Elektrifizierung industrieller Prozesse. Doch der Weg zur Klimaneutralität ist herausfordernd: Der Ausbau erneuerbarer Energien verläuft schleppend, und politische Unsicherheiten bremsen den Fortschritt.

Ein weiterer wichtiger Ansatz ist die Kreislaufwirtschaft. Recycling, Wiederverwendung und die Entwicklung langlebiger Produkte mit modularen Komponenten reduzieren den Rohstoffverbrauch und Abfall. Diese Prinzipien gewinnen in der Fertigungsindustrie zunehmend an Bedeutung.

Smart Engineering und Industrie 4.0
Parallel zur Nachhaltigkeit treibt die vierte industrielle Revolution (Industrie 4.0) die Branche voran. Intelligente Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), das Internet der Dinge (IoT) und Predictive Maintenance ermöglichen eine datengetriebene Optimierung von Prozessen. Echtzeitüberwachung und -analyse von Maschinen helfen dabei, Energieverbrauch und Emissionen zu senken sowie Produktionsausfälle zu minimieren.
Ein Beispiel für Smart Engineering ist der Einsatz von Digital Twins – digitalen Abbildern physischer Anlagen –, die eine präzise Planung, Simulation und Optimierung ermöglichen. Diese Technologie verbessert nicht nur die Effizienz, sondern reduziert auch den Ressourcenverbrauch.

Herausforderungen bei der Umsetzung
Trotz des Potenzials intelligenter Systeme bleibt die Implementierung anspruchsvoll. Hohe Investitionskosten, fehlende Expertise und zögerliche Akzeptanz bremsen insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs). Große Unternehmen profitieren hingegen von Skaleneffekten und können Innovationen schneller umsetzen.

Ausblick
Die Kombination aus Nachhaltigkeit und Smart Engineering bietet enorme Chancen für die Ingenieursbranche. Während regulatorische Vorgaben weiterhin Druck ausüben, treiben technologische Innovationen wie KI, Automatisierung und digitale Zwillinge den Wandel voran. Dennoch bleibt es entscheidend, dass Unternehmen nicht nur auf externe Anreize warten, sondern proaktiv in nachhaltige Lösungen investieren.

Die Ingenieursbranche 2025 zeigt damit einen klaren Weg: Die Verbindung von ökologischer Verantwortung mit technologischer Exzellenz wird zum Erfolgsfaktor für eine nachhaltige Zukunft.
Vom 21.09.2025